Die Matec GmbH liefert eine passgenaue Dehnfugenkonstruktion an die Baustelle Palais du Rhin.

Die Planung erforderte das Übereinanderbringen einer Gebäudetrennfuge und einer Voute in der Bodenplatte.
Die Abdichtung der Dehnfuge wurde durch ein außenliegendes Dehnfugenband sichergestellt. Das
Fugenband wurde in den Wänden als innenliegendes Dehnfugenband fortgesetzt.
Im weiteren Verlauf des innenliegenden Fugenbandes wurde die innenliegende Arbeitsfugenabdichtung
angeschlossen.

Diese komplexe Konstruktion erforderte passgenaue Bauteile. Sowohl die Dehnfugenabschal-Elemente als auch
die Fugenbandkonstruktion mussten auf den cm exakt angefertigt werden.

Das Dehnfugenabschalelement sollte die Fuge auch für die Aufnahme eines Migua-Überfahrprofils vorbereiten.

Die Aufgabenstellung ergab sich aus der folgenden Planansicht.

 

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Diese wurde im Detail in die Positionsplanung der Dehnfugenabschalung übernommen.

 

Nach dem Positionsplan konnten die Elemente kinderleicht zugeordnet werden. 

 

Das Dehnfugenabschalelement im Schnitt.  Zu erkennen ist der 30 cm Aussparungskorb, der eine entsprechende Aufnahme des Migua-Profils in die Trennfuge ermöglicht. Der Fuss der Abschalung ist aufgeständert, damit die Sperranker des außenliegenden Dehnfugenbandes zwangfrei in den Beton eingebetet werden konnten.

Als Dehnfugenband wurde ein DA320/35 gewählt.

Es kam auf Millimeter an, damit das anschließende KAB (Kombi-Arbeits-Fugenband) genau auf der Höhe der
oberen Bewehrungslage ankommt. Das KAB kann ähnlich wie ein beschichtes Blech ohne Aufkantung eingebaut
werden. Besonderheit dieser Arbeitsfugenabdicht ist, dass es  -wie hier zu sehen- im System mit Fugenbändern
eingesetzt werden kann und zudem keine Folie abgezogen werden muss.

Im Detail zu sehen: Die werkseitig vorgefertigte Anschlussschweißung des KAB und der
Streckmetall-Aussparungskorb für das Migua-Profil.

Der Bildvergrößerung zeigt den Streckmetallkorb, der später das Migua-Überfahrprofil übernehmen soll.

Nach der Betonage: Mit minimalem Aufwand kann das Migua-Überfahrprofil eingebaut und
vergossen werden. Kosten- und arbeitsintensive Fräsarbeiten entfallen durch eine
weitsichtige Vorplanung.

Noch vor der Betonage. Das KAB ist richtig in der Mitte der Arbeitsfuge Sohle/Wand eingebaut.
Die Sicherung erfolgt durch Omega-Bügel. Zudem ist das KAB, im Vergleich zu anderen
Fugenbändern, wesentlich härter eingestellt und damit steifer.

Ein weiterer Vorteil des Kombi-Arbeitsfugenbandes im Vergleich zu anderen Arbeitsfugenabdichtungen
ist die sichere Stoßverbindung. Dazu wird eine Klemmlasche verwendet, die drei Quellband-
einlagen hat. Das Verschrauben der Klemmlasche erfolgt mit Flügelmuttern.

 

Im weiteren Verlauf der Baustelle wurden Trennfugen erstellt, auf denen aufgehende Wände
angeschlossen werden.

 

 

Eine Bauteilfuge die auch eine Trennwand einbezieht. Im Bereich der Fuge  Wand/Decke
(am Verbau) konnte auch ein KAB eingesetzt werden. Das Dehnfugenband aus der
Bodenplatte setzt sich in der Wand fort. 

Nicht immer war es so kompliziert. (Unten) waren es nur vertikale Versprünge, die
im Werk vorgefertigt wurden.

 

 

Platz ist Mangelware. Der nächste Bauabschnitt kann erst erschlossen werden, wenn
Kran und Abraum entsorgt und umgesetzt wurden. 

 

Das Ergebnis: In unmittelbarer Rheinnähe entsteht hochwertiger Wohnraum.

 

Die Neubauten umschließen die Villa Oppenheim. Das  1906-1908 errichtete Gebäude wurde
im Zuge der umliegenden Wohnbebauung ebenfalls umgebaut. Auf dem Foto (unten) ist die
lediglich die Rückansicht zu sehen, die Front mit Blickrichtung Rhein ist noch eindrucksvoller.

 

 

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